Arabische Länder wollen Halal-Zertifikate gegenseitig anerkennen

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Foto: Gulfood

Die arabischen Länder wollen ihre Halal-Siegel gegenseitig akzeptieren. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit von Halal-Lebensmitteln verbessert werden.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wurde ein einheitliches Abkommen für die gegenseitige Anerkennung von Halal-Produkten und -Dienstleistungszertifikaten bekannt gegeben. Ein Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit von Halal-Lebensmitteln auf den internationalen Märkten zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung der emiratischen Behörde für Standardisierung ESMA. Die Ankündigung des Programms erfolgte auf der 4. Global Halal Industry Platform. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Messe Gulfood in Dubai statt und wird von ESMA organisiert.

Demnach streben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine führende Rolle in der globalen Halal-Industrie an. So sei im Jahr 2013 die Initiative “Dubai als Hauptstadt der islamischen Wirtschaft” gestartet worden. Außerdem hätten die VAE das “Dubai Islamic Economy Development Center” sowie das “International Halal Accreditation Forum”, dem 32 Mitgliedstaaten angehören, gegründet, so ESMA-Generaldirektor Abdulla Al Maeeni.

Allein die Mitgliedstaaten des Golfkooperationsrats würden Halal-Produkte im Wert von 50 Milliarden US-Dollar importieren. Der Rat umfasst folgende Staaten: Saudi Arabien, VAE, Kuwait, Oman, Katar und Bahrain.