Bahrain: Halal-Exportregeln für Lebensmittel

BahrainFoto: Bahrain Economic Development Board

Im Königreich Bahrain müssen Unternehmen vor der Einfuhr von Lebensmitteln Genehmigungen einholen und Registrierungen vornehmen. Für Fleisch-Exporte brauchen sie unbedingt ein Halal-Zertifikat. 

Grundsätzlich werden alle Lebensmittelsendungen vor dem Import kontrolliert, um die Einhaltung der Vorschriften hinsichtlich der Qualität und der Konformität mit den Normen Bahrains zu überprüfen, informiert die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing, Germany Trade & Invest (GTAI). Die für Bahrain zuständige Behörde sei das Gesundheitsministerium.

Für Einfuhren von Fleisch, Geflügel und daraus hergestellten Waren müsse ein Halal-Zertifikat im Original vorgelegt werden. Die Prüfung und anschließende Zertifizierung soll die Einhaltung der islamischen Reinheits- und Speisegebote während des gesamten Produktionsprozesses nachweisen. Beispielsweise dürften Lebensmittel weder Alkohol noch Schweinefleisch oder Erzeugnisse daraus enthalten.

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Auch die Einfuhr anderer Lebensmittel mit Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs, z. B. Gelatine in Süßwaren, sei nicht erlaubt, wenn kein Halal-Zertifikat vorgelegt würde. Ebenso könne für andere Lebensmittel, Kosmetika und bestimmte chemische Produkte vom Importeur ein solches Zertifikat verlangt werden. Vor dem Export sollte immer geklärt werden, so der Rat der GTAI, ob das gewählte deutsche Zertifizierungsunternehmen eine gültige Akkreditierung der GCC Standardization Organization (GSO) besitze, da bei Einfuhr grundsätzlich nur Zertifikate von akkreditierten Unternehmen akzeptiert würden.

Das Zoll-Merkblatt Bahrain können Sie kostenlos nach vorheriger Registrierung auf der GTAI-Webseite downloaden.

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