Chemie: Oxea bekommt Halal-Zertifikat

Dr. Salim Al Huthaili, CEOSalim Al Huthaili, CEO von Oxea. (Foto: Oxea)

Oxea hat für seine Carbonsäuren-Produktlinie das Halal-Label erhalten. Das globale Chemieunternehmen gehört dem Sultanat Oman.

Das Zertifikat ist für den Produktionsstandort in Bay City, Texas, USA. Im September 2017 hat das Unternehmen mit der Auslieferung großer Mengen seines neuen Produktes „Pelargonsäure Halal“ begonnen, meldet der Hersteller.

Der Produzent halte sich demnach an strenge Richtlinien, um sicherzustellen, dass Rohstoffe, Herstellungsverfahren, Handhabung und Logistik entlang der gesamten Wertschöpfungskette den religiösen Anforderungen des Islam entsprechen. Die Produktionsanlage und das Logistikterminal wurden von Islamic Services of America (ISA) auditiert und zertifiziert.

Oxeas Pelargonsäure, auch bekannt als n-Nonansäure, ist eine wirtschaftliche industrielle Alternative zu den nativen Fettsäuren Caprylsäure (C8) und Caprinsäure (C10). Sie dient unter anderem als Zwischenprodukt bei der Herstellung von hochleistungsfähigen synthetischen Schmierstoffestern.

Oxea ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediates und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialester und Amine. Diese werden zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet.

Das Chemieunternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter. Der Hersteller ist ein Teil der Oman Oil Company S.A.O.C. (OOC), einem Unternehmen, das vollständig der Regierung von Oman gehört.

 

 

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