China: Nestlé kooperiert mit Alibaba

Nestlé-CEO Paul Bulcke mit Wan Ling Martello (China-Chefin des Konzerns. (Foto: Nestlé)Nestlé-CEO Paul Bulcke mit Wan Ling Martello, der China-Chefin des Konzerns. (Foto: Nestlé)

Der Lebensmittelkonzern Nestlé geht eine Partnerschaft mit dem chinesischen Online-Händler Alibaba ein. Das Ziel: Umsätze steigern und neue Konsumenten gewinnen. 

Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, in China den Online-Umsatz zu steigern, Kernmarken aufzubauen und Millionen von neuen Konsumenten zu erreichen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

So seien beispielsweise Produkte wie das Milchpulver Nido, die Schokolade Damak oder Dolce Gusto-Kaffeemaschinen auf der Shopping-Webseite Tmall.com erhältlich. Zudem wolle man mit der Nutzung von Taobao.com, der größten Einkaufsplattform in China, den Vertrieb in den ländlichen Gebieten vorantreiben. Beide Angebote gehören dem Online-Giganten Alibaba.

Weiter teilt Nestlé mit, dass der Konzern seine Online-Verkäufe jährlich um mehr als 25 Prozent steigert. Ein Ausgangsniveau wird allerdings nicht genannt.

Nestlé ist auch ein Riese im Halal-Geschäft. Das Unternehmen produziert weltweit in 150 Fabriken halal und exportiert die Produkte in mehr als 50 Länder.

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.

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