Corona-Krise: Deutsche horten immer mehr Bargeld

Anzeige

MIHAS2020 webbanner halalwelt 728x90px new - Corona-Krise: Deutsche horten immer mehr Bargeld
Foto: Markus Spiske / Pexels

Die Corona-Pandemie führt dazu, dass die Deutschen noch mehr Bargeld horten. Gleichzeitig wird bargeldloses Bezahlen beliebter.

Deutsche Haushalte haben Ende 2019 insgesamt 253 Milliarden Euro Bargeld gehortet. Der Bargeldbestand nahm damit allein 2019 um 32 Milliarden Euro bzw. 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Durchschnittlich entspricht das mehr als 3.000 Euro für jeden Deutschen, zeigt eine Analyse von ING Deutschland.

Die Corona-Krise scheint demnach da zu zuführen, dass die Deutschen noch mehr Bargeld unter das Kopfkissen legen. So zeigt die Analyse, dass im März 2020 der Bargeldumlauf in der gesamten Eurozone zugenommen hat. Der Anstieg gegenüber Vorjahr beträgt aktuell fast 100 Milliarden Euro oder acht Prozent.

Jürgen von der Lehr, Leiter Daily Banking & Payments, bei der ING Deutschland: “Interessant ist, dass Bargeld zwar die Rolle eines sicheren Hafens aus Sicht der Kunden behält, aber gleichzeitig zunehmend die Rolle als Zahlungsmittel verliert.” In den letzten Jahren habe man schon eine konstante Entwicklung in Richtung bargeldlosen Zahlungen gesehen. Die Auswirkungen von COVID-19 hätten zu einem sprunghaften Anstieg bargeldloser Zahlungen geführt. “Inzwischen erfolgen schon mehr als 70 Prozent der Transaktionen im Handel kontaktlos – ein signifikanter Anteil davon ausschließlich durch das Mobilfunk-Gerät.”

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*