Deutschlands sieben Ernährungstypen

ErnährungFoto: Unsplash

Die Marktfoscher von Nielsen haben sieben Ernährungstypen identifiziert, die jeweils für einen bestimmten Lebensstil stehen. Der häufigste Ernährungstyp ist der „Engagierte“.

Die deutschen Verbraucher lassen sich anhand ihrer Essgewohnheiten in sieben Ernährungstypen einteilen. Das haben die Marktforscher von Nielsen in einer Studie herausgefunden.

Die Engagierten
Für 27 Prozent der Deutschen gehört Kochen fest zum Tagesablauf. Sie haben Spaß an der Zubereitung von Lebensmitteln und bewirten gerne Familie und Freunde. Darüber hinaus legen Sie Wert auf die Qualität ihrer Lebensmittel.

Die Pragmatiker
Für 22 Prozent spielt beim Thema Ernährung vor allem der Zeitfaktor eine Rolle. Schnelle Mahlzeiten werden von den Pragmatikern bevorzugt. Dennoch achten diese ansatzweise auf Gesundheitsaspekte.

Die Unbekümmerten
16 Prozent der Konsumenten machen sich um ihre Ernährung nur wenig Gedanken und essen nach Lust und Laune. Die Unbekümmerten sind oft unter 50 Jahre alt und kaufen häufig Tiefkühlkost.

Die Naturnahen
Für 11 Prozent der Deutschen sind Bio-Qualität und regionale Produkte besonders wichtig. Vertrauenswürdigkeit und Nachhaltigkeit spielt für die Naturnahen eine Rolle.

Die Trendigen
11 Prozent der Deutschen und darunter besonders junge Leute fallen in diese Kategorie. Die Trendigen sind beim Thema Ernährung immer wieder auf der Suche nach hippen Food-Trends und lassen sich dabei gerne von anderen Essern inspirieren. Ihre Markenaffinität ist vergleichsweise hoch.

Die Körperbewussten
Für neun Prozent stehen Körper, Figur, Wohlbefinden und Gesundheit bei der Ernährung klar im Vordergrund. Körperbewusste sind durchaus bereit, sich für den Körper und die Gesundheit in ihrer Ernährung einzuschränken.

Die Gewissensentscheider
Für die vier Prozent der Verbraucher, die zu den Gewissensentscheidern gehört, müssen Lebensmittel nicht nur gut schmecken, sondern vor allem auch dem Anspruch nach Tier- und Umweltschutz genügen.

„Kochen und Essen ist mittlerweile zur Verkörperung von Lifestyle geworden und damit weitaus mehr als bloße Nahrungsaufnahme oder ein Hobby“, sagt Birgit Czinkota von Nielsen. Mit den Ernährungsgewohnheiten habe sich auch das Einkaufsverhalten gewandelt. „Die Entwicklung im Handel ist letztendlich auch ein Spiegel davon, wie sehr die Ernährungstypen die Handelslandschaft prägen“, so Czinkota. Die Naturnahen sowie die Gewissensentscheider würden besonders häufig in Bioläden und Reformhäusern einkaufen, sprich in Geschäften außerhalb des klassischen Handels wie bspw. Verbrauchermärkte oder Drogeriemärkte.

Für die Studie wurden über 11.000 deutsche Haushalte zu ihren Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten, ihrer Motivation und ihren Vorlieben befragt.

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