Discounter wachsen langsamer als Supermärkte

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Einkaufswagen
Foto: Markus Spiske / Unsplash

Die deutschen Supermärkte haben ihre Umsätze im vergangenen Jahr schneller erhöht als Discounter.

Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland seinen Umsatz von 158,3 Milliarden in 2017 auf 162,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gesteigert, teilt das  EHI Retail Institute mit. Die Supermärkte tragen demnach mit der höchsten Wachstumsrate zu diesem Ergebnis bei. In 2018 konnten sie ihren Umsatz um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 64,9 MilliardenEuro erhöhen – und das bei nur wenig veränderter Filialanzahl (von 12.049 auf 12.143) und Verkaufsfläche (von 15,1 Millionen Quadratmeter auf 15,3 Millionen Quadratmeter).

Das Umsatzwachstum der Lebensmittel-Discounter ist laut dem EHI von 72,3 Milliarden auf 73,9 Milliarden Euro deutlich schwächer ausgefallen als das der Supermärkte. Ihre Anzahl sei in den letzten zwei Jahren sogar ein wenig gesunken. Um den gestiegenen Ansprüchen der deutschen Kunden zu entsprechen, investierten Discounter daher in ihr Erscheinungsbild und ihre Sortimente, besonders in Frischeabteilungen und Convenience.

Auch wenn die Deutschen ihre Lebensmittel bisher eher selten online bestellen würden – der Anteil der Lebensmittel am gesamten E-Commerce-Umsatz liege noch im niedrigen einstelligen Bereich – der Handel bereite sich vor. Edeka, der größte Lebensmittelhändler Deutschlands, habe beispielsweise jüngst seine Beteiligung am Onlinehändler picnic von 20 auf 35 Prozent erhöht. Auch Rewe arbeite weiter an seinem Onlineshop, biete ein Vollsortiment und belege im Ranking der 1.000 größten Onlineshops bereits Platz 48.

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