EU-Vergleich: Nahrungsmittel in Deutschland teuer

Deutschland ist kein Billigland für Lebensmittel. (Foto: Frischezentrum Frankfurt)Deutschland ist kein Billigland für Lebensmittel. (Foto: Frischezentrum Frankfurt)

Die deutschen Verbraucher zahlen für Lebensmittel neun Prozent mehr als im EU-Durchschnitt. Ordentlich mehr Geld müssen die Dänen hinlegen.

Deutschland rangiert bei Nahrungsmitteln (Brot, Getreideerzeugnisse, Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eier, Gemüse) und alkoholfreien Getränken um neun Prozent über dem EU-Durchschnitt (100) und ist damit auf Rang neun unter den 28 EU-Ländern. Das hat das Statistikamt Eurostat herausgefunden. Die Zahlen beziehen sich auf das vergangene Jahr.

Die Preise in Frankreich (107 Prozent) und Großbritannien  (106 Prozent) bewegen sich demnach auf einem ähnlichem Niveau, wie in Deutschland. Am günstigsten sind Lebensmittel im Nachbarland Polen (61 Prozent). Ganz teuer essen die Dänen (139 Prozent).

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.