Fleischproduktion in Deutschland geht zurück

FleischDeutschland: Fleischproduktion sinkt im ersten Halbjahr. (Foto: Brandon Morgan / Unsplash)

Die deutschen Schlachthöfe haben im vergangenen Jahr 85.900 Tonnen weniger Fleisch erzeugt. Rückgänge gibt es bei allen Fleischsorten. 

Die deutsche Fleischproduktion ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr 2017 um 89.500 Tonnen (minus 2,1 Prozent) gesunken. Damit ist die Erzeugung der gewerblichen Schlachtbetriebe auf vier Millionen Tonnen zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Die produzierte Schweinefleischmenge ging in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 2,2 Prozent und damit 61.300 Tonnen zurück. Die Rindfleischproduktion sank um 2,2 Prozent auf insgesamt 543.000 Tonnen. Die Menge des Geflügelfleischs ging um 1,5 Prozent zurück. Es wurden rund 746.500 Tonnen Geflügelfleisch produziert.

An der gewerblichen Fleischerzeugung insgesamt hatte Schweinefleisch mit 67,5 Prozent den größten Anteil. Es folgen Geflügelfleisch (18,7 Prozent) und Rindfleisch (13,6 Prozent). Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch haben an der Gesamtproduktion zusammen nur einen Anteil von 0,3 Prozent.

 

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