Gute Exportgeschäfte: Kosmetikbranche steigert Umsatz

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Deutschlands Kosmetikhersteller haben einen Umsatzplus erzielt. Vor allem das Auslandsgeschäft legte deutlich zu.

Der Umsatz mit Schönheits- und Haushaltspflege wächst um 1,5 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro. Schönheitspflegeprodukte verzeichnen ein Plus von 1,8 Prozent, der Zuwachs im Bereich Haushaltspflege liegt bei 0,7 Prozent, informierte der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) auf einer Pressekonferenz in Frankfurt.

Für Haut- und Gesichtspflegemittel gaben demnach die Konsumenten 3,3 Milliarden Euro aus. Das sind 3,3 Prozent mehr als 2018. Haarpflegemittel erzielten 3,2 Milliarden Euro, ein Umsatzplus von 3,5 Prozent. Zulegen konnten außerdem die Mund- und Zahnpflegemittel mit 1,6 Milliarden Euro (plus 1,6 Prozent). Dekorative Kosmetik verzeichnet mit 1,8 Milliarden Euro ein leichtes Plus von 0,3 Prozent.

Für Haushaltspflegeprodukte gaben die Verbraucher 4,8 Milliarden Euro aus, ein Plus vom 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Universal-, Voll- und Colorwaschmittel, die stärkste Einzelkategorie, lag mit 1,3 Milliarden Euro 1,8 Prozent über dem Vorjahr, Reinigungsmittel kommen auf 1,1 Milliarden Euro (plus 0,6 Prozent) und Geschirrspülmittel auf 779 Millionen Euro (plus 0,9 Prozent).

Weiteres Wachstum erwartet

Auch die Zahlen für den Export sind positiv: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden 2019 Waren der Schönheits- und Haushaltspflege zu Endverbraucherpreisen im Gesamtwert von 10,1 Milliarden Euro (plus 7,7 Prozent) ausgeführt. Davon beläuft sich der Umsatz mit Schönheitspflegeprodukten auf 7,8 Milliarden Euro oder plus 9,1 Prozent, Haushaltpflegeprodukte erzielen 2,4 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 3,5 Prozent entspricht.

IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser erwartet für 2020 ein Wachstum von 1,5 Prozent.