Halal-Tourismus wächst und wächst

Südafrika Tourismus GiraffeSüdafrika wird immer mehr zu einem beliebten Reiseziel für muslimische Touristen. (Foto: Judah Legge / Unsplash)

Die Anzahl muslimischer Reisender nimmt international immer mehr zu. Hoch im Kurs bei den Touristen ist derzeit ein Land in Afrika.

Vor drei Jahren haben muslimische Reisende weltweit 142 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Nach den chinesischen Globetrottern mit 160 Milliarden US-Dollar und den US-Amerikanern mit 143 Milliarden Dollar. In vergangenen Jahr haben sie noch mehr ausgegeben, nämlich 155 Milliarden US-Dollar, berichtet „Tourism Review“.

Die Zahl der Reisenden ist demnach jedes Jahr gestiegen, von 117 Millionen im Jahr 2015 auf etwa 121 Millionen Menschen vor zwei Jahren. Bis zum Jahr 2020 soll diese Zahl laut Branchenexperten auf 168 Millionen steigen. Malaysia ist die erste Wahl für Halal-Tourismus. Weitere beliebte Touristenziele für Muslime sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Indonesien, die Türkei, Saudi-Arabien und Katar.

Aufgrund der restriktiven Reisepolitik gegenüber Muslimen erwartet das Fachblatt, dass deutlich weniger Reisen in die USA. Davon würde das afrikanische Kontinent am meisten profitieren. Allen voran Marokko, Ägypten oder Kenia, das derzeit viel in Halal-Tourismus investieren würde.

Ebenso würde sich Südafrika als Halal-Tourismus-Hub positionieren, obwohl in dem Land nur zwei Prozent Muslime leben würden. Lokale Online-Plattformen wie Stay Halal sowie Halal-zertifizierte Restaurants hätten Südafrika zu einem bedeutenden Reiseziel für Muslime gemacht.

Print Friendly