Handelsbarrieren: Steinmeier appelliert an China

Frank-Walter SteinmeierFrank-Walter Steinmeier kritisiert chinesische Handelshürden. (Foto: Krafft Angerer / Hamburg Chamber of Commerce)

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich auf dem Hamburg Summit für einen freien Marktzugang ausgesprochen. Deutsche Unternehmen stoßen in China auf wachsende Hürden. Für die chinesischen Investoren sind die Türen in Deutschland fast immer offen.

Außenminister Steinmeier hat sich auf der Konferenz „The Hamburg Summit – China meets Europe“ für faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Deutschland und China eingesetzt. „Chinesische Investitionen werden uns weiter sehr willkommen sein“, sagte Steinmeier in der Hansestadt. Jedoch dürften sie keine Einbahnstraße sein. So müssten auch deutsche Unternehmer in China einen freien Zugang auf den Markt haben.

Altkanzler Gerhard Schröder hatte eine Tag zuvor in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit der deutsch-chinesischen Beziehungen hervorgehoben: „In den letzten vier Jahrzehnten haben China und Deutschland eine erfolgreiche Partnerschaft aufgebaut“, so Schröder. Deutschland sei weiterhin Chinas wichtigster Partner in Europa und Deutschland habe sich in den letzten Jahrzehnten für die politische Kooperation mit der Volksrepublik entschieden.

„Kooperation und nicht Konfrontation sollte die Beziehungen zwischen Ländern prägen – auch wenn sich die politischen und ökonomischen Systeme unterscheiden“, betonte Schröder. In der heutigen Welt könne kein Land alle Herausforderungen allein meistern.

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