Kurzarbeit und Kredite: So kommen Firmen an Corona-Hilfen

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Die Bundesregierung will die Wirtschaft retten – und informiert Unternehmen und Selbstständige, wie sie Hilfen beantragen können.

Die Corona-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft hart. Die Bundesregierung hilft ab sofort: Kleine Unternehmen, Selbständige und Start-ups bekommen als Soforthilfe Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Der Zugang zur Grundsicherung wird erleichtert. Steuerliche Erleichterungen unterstützen alle von der Corona-Pandemie Betroffenen. Für alle Unternehmen stehen Kredite der KfW als Liquiditätshilfen zur Verfügung, informiert die Bundesregierung. 

Grafik Massnahmenuebersicht corona - Kurzarbeit und Kredite: So kommen Firmen an Corona-Hilfen

Wer hat Anspruch auf einen Zuschuss?

  • Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalenz): einmaliger Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate, gegebenenfalls zwei weitere Monate.
  • Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalenz): einmaliger Zuschuss von bis zu 15.000 Euro für drei Monate, gegebenenfalls zwei weitere Monate.

Welche steuerlichen Erleichterungen sind vorgesehen?

  • Stundung von Steuerschulden aus der Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie der Umsatzsteuer bis Ende 2020.
  • Anpassung von Steuervorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer.
  • Anpassung des Messbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen.
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie der Umsatzsteuer.

Wer bekommt Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau für Unternehmen?

  • Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind.
  • Unternehmen, die mindestens drei Jahre am Markt aktiv sind beziehungsweise zwei Jahresabschlüsse vorweisen können.
  • Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind.

Weitere wichtige Informationen und Tipps von der Bundesregierung für Firmen gibt es hier.