Lebensmittel-Einzelhandel drohen Einbußen durch Online-Trend

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Foto: Pexels

Die europäischen Lebensmittel-Einzelhändler haben im vergangenen Jahr von der Covid-Pandemie profitiert. Allerdings drücken neue Verbrauchergewohnheiten und zunehmender Online-Handel auf die Margen.

Die europäischen und deutschen Lebensmitteleinzelhändler gehören mit einem satten Umsatzplus im Jahr 2020 von 5,3 Prozent in Europa und sogar 7,9 Prozent in Deutschland zu den Profiteuren der Covid-19-Pandemie, das hat der Kreditversicherer Euler Hermes herausgefunden.

Allerdings hinterlasse der zunehmende Anteil des Onlinehandels auch nachhaltig Spuren bei den Margen. Jedes Prozent der Lebensmittelverkäufe, das sich ins Internet verschiebe, gefährde schätzungsweise 13,6 Milliarden Umsatz in Europa (Deutschland: 2,4 Milliarden Euro) und zwischen 500 Millionen Euro bis zu 1,9 Milliarden Euro Gewinn (Deutschland: 87-324 Millionen Euro).

Die Pandemie habe den Übergang zum elektronischen Handel in Europa um vier bis fünf Jahre beschleunigt, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel: In den fünf wichtigsten Märkten liege der E-Commerce-Anteil jetzt zwischen 3 Prozent (Deutschland, Spanien) und 11 Prozent (Großbritannien) des Lebensmittelumsatzes.

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