Großbritannien: London umwirbt Islamic Fintechs

Brexit: London buhlt um islamkonforme Fintechs. (Foto: Kemal Calik)Brexit: London buhlt um islamkonforme Fintechs. (Foto: Kemal Calik)

Zahlreiche Banken wollen wegen des Brexit London den Rücken kehren. Die britische Hauptstadt versucht daher Islamic Fintechs anzuziehen – und vergibt die Zulassung für den ersten Start-up.

Großbritannien forciert das Geschäft mit Islamic Finance. Die Aufsichtsbehörden haben erstmals einer Finanztechnologiefirma die Zulassung, die nach dem Recht des Islam arbeitet, erteilt. Das berichtet das „Handelsblatt“. Das in der britischen Metropole ansässige Startup Yielders biete Kleinanlegern Zugang zum Immobilienmarkt.

Yielders-Gründer Irfan Khan sagte demnach, dass die Regierung Großbritannien eindeutig zu einem Zentrum für Islamic Fintechs machen wolle. London versuche bereits seit längerem, das islamische Finanzwesen und damit Investoren aus dem Nahen Osten und Südostasien anzulocken.

Etliche Banken, etwa die Citigruop London, HSBC, Goldman Sachs und UBS, hatten bereits angekündigt, dass sie wegen des Brexit Arbeitsplätze in der Finanzmetropole London abbauen wollen.

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.