Marokko: Exportregeln für Lebensmittel

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Marokko
Foto: Karim Manjra / Unsplash

In Marokko sind vor der Einfuhr von Lebensmitteln einige Vorschriften zu beachten. Für Fleisch-Exporte müssen Unternehmen ein Halal-Zertifikat vorlegen.

Bei Einfuhren von Fleisch, Geflügel und daraus hergestellten Waren nach Marokko ist ein Halal-Zertifikat vorzuweisen, das die Einhaltung der islamischen Vorschriften in Hinblick auf die Inhaltsstoffe sowie den gesamten Herstellungsprozess inklusive Abfüllung und Verpackung bestätigt. Die Zertifizierung ist von einem anerkannten islamischen Zentrum im Herstellungsland vorzunehmen, informiert die Außenhandelsagentur der Bundesrepublik, Germany Trade and Invest (GTAI).

Nahrungsmittel für besondere Ernährungszwecke wie Nahrungsergänzungsmittel müssen demnach vor ihrer Einfuhr beim Gesundheitsministerium (bei der Direktion für Medikamente und Pharmazie- direction du Medicament et de la Pharmacie) registriert werden. Neben Warenproben sind hierfür unter anderem auch eine Ausfuhrbescheinigung, ein Analysezertifikat, eine Freiverkäuflichkeitsbescheinigung und ein Nachweis über die Anwendung von Standards der guten Herstellerpraxis (Good manufacturing practice – GMP) vorzulegen, ausgestellt von der jeweils autorisierten Behörde im Exportland.