Maschinenbau leidet unter Coronakrise

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Foto: Kateryna Babaieva / Pexels

Auftragseinbußen und Stornierungen: Wegen der Corona-Pandemie bricht die Nachfrage nach Maschinen ein.

Die Corona-Pandemie ist im Maschinenbau inzwischen flächendeckend zu spüren. Neun von zehn Betrieben sehen sich als Betroffene der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, hat der Branchenverband VDMA herausgefunden. „Zunehmende Sorgen bereitet den Maschinenbaufirmen dabei die Nachfrageseite“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. „Bereits Mitte April hatten gut drei Viertel der Befragten merkliche oder gravierende Auftragseinbußen beziehungsweise Stornierungen verbucht, Anfang Mai kletterte dieser Wert nochmals auf 85 Prozent nach oben“, erläutert er.

Etwas Hoffnung verspricht laut Umfrage, an der sich 724 Unternehmen beteiligt haben, der Blick auf die Lieferketten: Hier zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Mitte April gab noch fast die Hälfte der Unternehmen an, auf der Angebotsseite merklich oder gravierend beeinträchtigt zu sein. In der aktuellen Umfrage sind es nun knapp vier von zehn Unternehmen.

„Viele Maschinenbauer melden, dass insbesondere die Schwierigkeiten bei Zulieferungen aus China nachlassen“, sagt Wiechers. Erfreulich ist außerdem, dass sich die Einschätzung über die Entwicklungen in den nächsten drei Monaten sowohl nachfrage- als auch angebotsseitig etwas aufgehellt hat. Mitte April erwartete die relative Mehrheit (43 Prozent) der Unternehmen noch eine Verschärfung der Auftragslage. Anfang Mai gingen nur noch gut 30 Prozent der Unternehmen von einer Zunahme der nachfrageseitigen Störungen aus. Knapp die Hälfte der Unternehmen erwartet inzwischen eine gleichbleibend angespannte Situation für die nächsten drei Monate.

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