Modest Fashion: Designer müssen noch Hürden meistern

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Mode
Foto: Raden Prasetya / Unsplash

Muslimische Mode ist kein Nischenmarkt mehr. Für den weiteren Wachstum müssen die Designer noch einige Hindernisse überwinden. Billig-Mode zum Beispiel.

Für die Designer ist es schwierig Hersteller zu finden, die Spitzenqualität bieten und die noch dazu bereit sind, mit noch unbekannten Designern zusammen zu arbeiten, schreibt „My Salaam“.  

Eine weitere Herausforderung sei der Wettbewerb mit Modest Fashion-Marken, die geringere Qualität anbieten. Die Verbraucher hätten sich daran gewöhnt, minderwertige Modest-Fashion-Kleidung zu kaufen. Mit Qualität (Stoff, Passform und Verarbeitung) könne man die Verbraucher dennoch überzeugen.

Auch möchten die Designer ihre Waren nicht nur über den eigenen Online-Shop verkaufen. Wenn die Kaufhäuser und Einzelhändler ihre Regale und Kleiderständer mit Mode für muslimische Frauen bestücken würden, könnten sie ihren Kundenstamm vergrößern.

Die Teilnahme an Modemessen bedeute nicht automatisch, dass Designer dort gute Geschäfte machen könnten. Viele dieser Veranstaltungen dienten eher Werbezwecken der Organisatoren und seien weniger auf die Kreativen ausgerichtet.