Opferfest: Nachfrage nach Lammfleisch steigt

LammOpferfest steigert die Nachfrage nach Lämmern. (Foto: Pixabay)

Am 23. September beginnt das islamische Opferfest. Das belebt im Fleischhandel die Nachfrage nach Lämmern und Lammfleisch. Der Preis für Schlachtkühe ist hingegen weiter stark unter Druck. 

Trotz der steigenden Lammfleisch-Nachfrage zum bevorstehenden Opferfest bleibt das Angebot an heimischen Tieren überschaubar. Die Preisschere zwischen den hiesigen und irischen Lämmern schrumpft. Das meldet das Fachblatt „Fleischwirtschaft“.

Demnach könne der Bedarf nicht immer gänzlich gedeckt werden. Regional komme es durchaus zu Aufschlägen, meist herrschten aber noch stabile Preise vor. Im bundesdeutschen Mittel würden im Fleischhandel zwischen 2,10 und 2,40 Euro/kg Lebendgewicht (inkl. MwSt.) gezahlt.

Trotz des deutlichen Preisrückgangs in der Vorwoche würden Schlachtkühe weiter stark unter Druck stehen. Vielerorts nehme das Aufkommen weiter zu und treffe dabei auf eine verhaltene Nachfrage der Schlachter. Deutliche Abschläge seien die Folge. In der Vermarktung von Jungbullen stehe hingegen ein normales Angebot einer lebhaften Nachfrage gegenüber.

Auch die Ausschreibung eines erneuten zollfreien Einfuhrkontingents der Türkei in Höhe von 30.000 t wirke sich im Markt noch nicht aus, da die Details des Kontingents noch nicht bekannt seien.

 

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.