Osnabrück: Islam-Institut feiert Jubiläum

v. li.: Wolfgang Lücke, Boris Pistorius, Doris Schröder-Köpf, Avni Altiner, Martina Blasberg-Kuhnke, Bülent Ucar. Foto: Universität Osnabrück/ Uwe Lewandowskiv. li.: Wolfgang Lücke, Boris Pistorius, Doris Schröder-Köpf, Avni Altiner, Martina Blasberg-Kuhnke, Bülent Ucar. (Foto: Universität Osnabrück/ Uwe Lewandowski)

Das Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück hat sein fünfjähriges Bestehen gefeiert. Es ist das größte islamtheologische Institut in Deutschland.

Das Institut für Islamische Theologie (IIT) an der Universität Osnabrück hat am 25. April sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert. Mit der Gründung des Instituts für Islamische Theologie im Jahre 2012 wurden die ersten regulären Bachelorstudiengänge Islamische Theologie sowie Islamische Religion (Lehramt) eingeführt, teilt die Uni Osnabrück mit. Sukzessiv konnte demnach das Lehrangebot erweitert werden, sodass inzwischen neben den fachwissenschaftlichen Abschlüssen für islamische Theologen (Bachelor und Master) auch islamische Religionslehrer für alle Schulformen ausgebildet werden.

„Das Institut für Islamische Theologie in Osnabrück ist mit seinen sieben Professuren die größte islamtheologische akademische Einrichtung Deutschlands“, so Bülent Ucar, Direktor des Instituts für Islamische Theologie.

Damit sei die Entwicklung des IIT allerdings noch nicht abgeschlossen. Das Institut erweitere seine bisherige Forschung sowie seine Studiengänge um das Fach „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“. Im Rahmen der Förderung des BMBF werde u.a. zu Grundfragen der Theologie in der muslimischen Wohlfahrtsarbeit, der Professionalisierung gemeindlicher Strukturen und dem Aufbau von Trägerstrukturen geforscht.

Hohe Auszeichnung

Während des Festaktes wurde der gemeinsam vom IIT sowie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Islamische Theologie e.V. (WGIT) ausgelobte Preis für das Engagement in der Implementierung der islamischen Theologie in Deutschland vergeben.

Den Preis erhielten in diesem Jahr die Vizepräsidentin der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke sowie der langjährige Vorsitzende des Landesverbandes der Muslime, Schura e.V., Avni Altiner. Beide haben sich im Austausch mit den Religionsgemeinschaften hervorgetan und entscheidende Beiträge zum Gelingen des Projektes Islamische Theologie in Niedersachsen beigetragen, so die Universität Osnabrück.

 

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