Real will Tierschutz fördern

RindReal macht sich für den Tierschutz stark. (Foto: Angelina Litvin / Unsplash)

Die Einzelhandelskette Real will nur tierische Produkte verkaufen, bei denen die Tiere artgerecht gehalten und geschlachtet wurden. Das Unternehmen hat jetzt eine verbindliche Einkaufsleitlinie veröffentlicht und beteiligt sich an Projekten.  

„Wir verfolgen das Ziel, die Haltungsbedingungen von Tieren für die Produktion von Food- und Non-Food-Artikeln nachhaltig zu verbessern“, sagte der Co-CEO Patrick Müller-Sarmiento von Real. So arbeite der Händler gemeinsam mit den Lieferanten an einer Vielzahl von Maßnahmen entlang der Lieferkette, um zu einer Verbesserung des Tierschutzes beizutragen.

„Dazu zählt, dass Real nur noch Erzeugerbetriebe als Lieferanten akzeptiert, die sich den strengen Anforderungen und damit auch den laufenden, regelmäßigen Kontrollen und Audits verpflichtet haben“, so der Manager. Darüber hinaus beteilige sich das Unternehmen aktiv an Tierschutzinitiativen und unterstützt diese.

Zu den Zielen der Real-Einkaufspolitik zählt unter anderem die kontinuierliche Ausweitung des Sortiments mit Standards, die zu verbesserter Tierhaltung beitragen sollen, wie zum Beispiel das Logo „Nature and respect“ und das Label des deutschen Tierschutzbundes „Für mehr Tierschutz“. Darüber hinaus sollen die Aufzuchtbedingungen von Tieren durch Projekte verbessert werden. Vor diesem Hintergrund will das Unternehmen zu einer Verbesserung der Milchviehhaltung beitragen und sich für die Vermeidung des Schnabelkürzens von Legehennen einsetzen. Bereits seit Anfang 2015 soll der Händler Schaleneier von Legehennen anbieten, deren Schnäbel nicht gekürzt wurden.

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.

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