Russland: Schmidt will Einfuhrverbot lockern

Christian SchmidtMinister Schmidt will bessere Handelsbeziehungen mit Russland. (Foto: BMEL/photothek.net/Michael Gottschalk)

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist zu politischen Gesprächen in die russische Hauptstadt Moskau gereist. Der CSU-Politiker will das russische Embargo gegen europäische Lebensmittel schrittweise auflösen. Für den Minister sind die „natürlichen“ Handelspartner Russlands Europa und Deutschland.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt trifft in Moskau auf seinen russischen Amtskollegen, Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow. Weitere Gespräche sind mit dem Minister für Industrie und Handel Dennis Manturow, den Minister für wirtschaftliche Entwicklung Alexej Uljukajew und den Stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation Arkadi Dworkowitsch geplant, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit.

„Mein Ziel ist es, das russische Embargo gegen europäische Lebensmittel Stück für Stück aufzulösen“, sagte Schmidt vor seiner Abreise. Das Embargo helfe Russland nicht weiter, es verschärfe die Krise im Land. „Russland ist ein wichtiger Partner, auch weil es als größtes Flächenland für die Sicherung der Welternährung zukünftig eine wichtige Rolle tragen kann“, so der Minister. Die natürlichen Handelspartner Russlands seien Europa und Deutschland.

Russland hatte als Reaktion auf die EU-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise vor zwei Jahren einen Import-Stopp für Agrarprodukte aus der Europäischen Union verhängt.

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