Nahrungsmittel: Frankreich verbietet wegwerfen

Markt in NancyMarkt in Frankreich. (Foto: Atout France/Michel Laurent)

Mit einem neuen Gesetz geht Frankreich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor: Künftig sollen größere Supermärkte nicht verkaufte Nahrungsmittel spenden.

Supermärkte mit einer Ladenfläche von über 1.000 Quadratmeter sollen ihre nicht verkauften Lebensmittel künftig spenden. Das hat das französische Parlament heute beschlossen, berichtet das „Greenpeace Magazin“. Demnach sollen Reste entweder an karitative Einrichtungen gehen oder zu Tierfutter verarbeitet werden.

Mit dem neuen Gesetz soll die Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden: In Frankreich würden pro Person bis zu 30 Kilo Lebensmittel jährlich ungenutzt in die Tonne wandern.

Eine Umsetzung in Deutschland sei ebenfalls denkbar, hier gäbe es im karitativen Bereich entsprechende Strukturen durch die „Tafel“. Hierzulande würden jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von etwa 25 Milliarden Euro im Müll landen.

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.