Symrise setzt sich für Biodiversität ein

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Foto: Ant Rozetsky / Unsplash

Duft- und Geschmackstoffhersteller Symrise will die biologische Vielfalt schützen – und startet zusammen mit 18 Konzernen das Bündnis „One Planet Business for Biodiversity“.  

19 Unternehmen haben das Bündnis „One Planet Business for Biodiversity“ (OP2B) ins Leben gerufen, dessen Fokus auf der Landwirtschaft liegt. Symrise gehört zu den Gründungsmitgliedern, teilt der Aromenhersteller mit. Die Partner haben sich demnach verpflichtet, gemeinsam umweltschonendere landwirtschaftliche Methoden zu entwickeln und ihre Wertschöpfung entsprechend zu verändern.

Die globalisierte und spezialisierte Landwirtschaft stoße aktuell an ökologische und soziale Grenzen. So sei das weltweite Ernährungs- und Landwirtschaftssystem für 30 Prozent der von Menschen gemachten Kohlendioxidemissionen, 70 Prozent des Trinkwasserverbrauchs und 60 Prozent des weltweiten Verlusts an Biodiversität verantwortlich. Gleichzeitig sei die biologische Vielfalt eine essentielle Voraussetzung für fruchtbare Böden, die Bestäubung von Blüten oder Schädlingsbekämpfung. Deshalb habe sich das branchenübergreifende Bündnis OP2B das Ziel gesetzt, alternative landwirtschaftliche Methoden zu entwickeln, durch die Biodiversität geschützt und gefördert wird.
 
Bei ihrer Zusammenarbeit würden sich die 18 Mitgliedskonzerne vor allem auf drei Bereiche konzentrieren, so Symrise. Erstens wollen sie regenerative landwirtschaftliche Methoden zum Schutz der Böden entwickeln. Diese sollen zum Beispiel dazu beitragen, dass Pflanzen Kohlendioxid besser in der Erde speichern und Böden mehr Wasser aufnehmen können. Zudem soll die Widerstandsfähigkeit der Vegetation verbessert und die Abhängigkeit von künstlichen Düngern und Pestiziden deutlich verringert werden.

Fortschritte werden in Peking präsentiert 

Zweitens wollen die Partner, dass Nahrungsmittelhersteller ihr Sortiment vielfältiger gestalten. So ist unter anderem geplant, die Anzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Nutzpflanzenvarietäten zu erweitern, um so die genetische Vielfalt von Nutzpflanzen als Züchtungsreserve für ein zukunftsfähiges Agrarsystem zu erhalten.

Drittens haben die Firmen vor, Strategien zum Schutz bedrohter Ökosysteme wie Wälder, Sumpfgebiete und Grasland sowie Wiesen zu entwickeln, da diese besonders reich an Biodiversität sind. Diese drei Ziele will das Bündnis bis 2030 erreichen. 

Die Partner möchten bis zur Weltnaturschutzkonferenz der Vereinten Nationen 2020 in Peking Fortschritte präsentieren. So wollen sie zunächst bis Juni 2020 eine Zusammenfassung von bedeutenden Maßnahmen entwickeln, welche die Mitgliedsfirmen in ihren Wertschöpfungsketten umsetzen können. Anschließend ist geplant, während der Weltnaturschutzkonferenz im Oktober 2020 ehrgeizige, messbare und zeitlich verbindliche Verpflichtungen sowie politische Vorschläge bekanntzugeben.

Dem Bündnis gehören neben Symrise Unternehmen wie Danone, Kellog’s, Mars, Google. L’Oreal, Nestle und Unilever an.