Thailand: Exportschlager Halal-Lebensmittel

Thailand LebensmittelDer Export von Halal-Produkten wächst in Thailand rasant. (Foto: Peter Hershey / Unsplash)

Die thailändischen Hersteller haben Halal-Lebensmittel im Wert von 5,7 Milliarden US-Dollar exportiert. Und wollen sich mit einem neuen Marketinglabel unter den weltweit fünf größten Exportländern positionieren.

Thailands Nahrungsmittelindustrie will mit neuen Initiativen und Produkten expandieren und sich stärker auf dem Weltmarkt etablieren, berichtet die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing, Germany Trade & Invest (GTAI). Der bedeutende Standortvorteil Thailands basiere demnach auf seinen reichen Agrarressourcen, auf sechs Jahrzehnte Erfahrung in der Nahrungsmittelproduktion und der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften zu wettbewerbsfähigen Löhnen. Dies habe bereits zahlreiche multinationale Unternehmen ins Land gelockt.

Zu den größeren Weltkonzernen zählten neben Ajinomoto Unternehmen wie Dole, Nestlé, Unilever, Tesco, Kellogg’s, Kraft, Pepsi Co, McKey Food Services, Tep Kinsho Foods oder Procter & Gamble. Als die wichtigsten Überseemärkte des Königreichs würden die ASEAN-Länder (22 Prozent), Japan (15 Prozent), EU (11 Prozent), USA (10 Prozent) und VR China (10 Prozent).

Als großer Exportschlager hat sich Halal Food herausgestellt, so die GTAI. Laut dem NFI sei Thailand als Produzent 2015 weltweit auf Rang 13 gestanden und habe einen Export von 5,7 Milliarden US-Dollar erzielt. Wegbereitend wäre die Etablierung einer Infrastruktur für Wissenschaft und Testverfahren mit Instituten wie dem Halal Science Center oder dem Halal Standard Institute of Thailand.

Aufgrund des hohen Entwicklungspotentials sei ein fünfjähriger Entwicklungsplan (2016 bis 2020) entworfen worden, der das Königreich unter dem neuen Marketinglabel „Thailand Diamond Halal“ unter den weltweit fünf größten Exportländern positionieren soll.

Print Friendly, PDF & Email