Türkei setzt auf Halal-Tourismus

MoscheeMuslimische Touristen werden für die Türkei immer wichtiger. (Illustration: Ömer Yaprakkiran | www.yaprakkiran.de)

Der Tourismus in der Türkei ist infolge der Terroranschläge eingebrochen. Nun werden Reisende aus den muslimischen Staaten für das Land immer wichtiger. Der türkische Tourismusminister Mahir Ünal will mehr Muslime ins Land locken. 

„Wir wollen im Jahr 2023 50 Milliarden US-Dollar umsetzen und 50 Millionen Urlauber in der Türkei begrüßen“, sagte der türkische Tourismusminister Mahir Ünal auf der Halal-Tourismus-Konferenz in Konya.

Im vergangenen Jahr hätten 7,6 Millionen Muslime das Land besucht. Das sei im Vergleich zu den Vorjahren ein Plus von 30 Prozent. Geht es nach dem Minister soll diese Zahl weiter steigen. Dafür wolle man die Zusammenarbeit mit den arabischen und den Tourismusverbänden weltweit weiter intensivieren.

Der Anteil des Halal-Tourismus am gesamten Tourismus liegt derzeit bei 12 Prozent. Experten wie das Marktforschungsinstitut Dinar Standard erwarten, dass auf muslimische Touristen zugeschnittene Angebote in den nächsten Jahren kräftig zulegen werden.

An der Konferenz haben dem Veranstalter zufolge 60 Reiseveranstalter, 150 Halal-Hotels und mehrere tausend Besucher aus 30 Ländern teilgenommen.

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Über den Autor

Kemal Calik
Chefredakteur des globalen Online-Wirtschaftsmagazins HALAL-WELT. Für die Publikation schreibt er über Lebensmittel, Tourismus, Kosmetik, Finanzen und Digital Commerce. Er hat zuvor als Redakteur unter anderem für das "Börsenblatt", "Der Handel" und "CYbiz" gearbeitet.

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