Wissenschaftler: Islamic Banking ist in Deutschland ein Nischenphänomen

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Islamic Banking bleibt ein Deutschland eine Nische, sagt der Ökonom Matthias Casper. Ganz anders sieht die Situation in Großbritannien aus.

Das islamische Bankwesen in Deutschland wird nicht so erfolgreich sein wie beispielsweise in Großbritannien, das glaubt der Ökonom und Rechtswissenschaftler Matthias Casper. Der Markt für Islamic Banking sei begrenzt. Zum einen gebe es hierzulande nicht so viele Muslime wie zum Beispiel in Großbritannien, zum anderen stamme ein Großteil der in Deutschland lebenden Muslime aus der säkular geprägten Türkei, berichtet die „FAZ“.

Die einzige islamische Bank in Deutschland habe etwa so viele Kunden wie eine kleine bis mittlere Volksbank, so Casper. Er ist sich auch sicher, dass Islamic Banking nicht interessant für Nichtmuslime ist. Für Menschen, die etwa nicht in die Rüstungsindustrie investieren wollten, gebe es genug andere Angebote im Bereich des sogenannten Ethical Bankings.

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