Zahl der Banken sinkt

BankenDie Zahl der Banken geht in Deutschland zurück. (Foto: Unsplash)

Es gibt in Deutschland immer weniger Banken. Geldhäuser fusionieren, Filialen werden geschlossen. Ausländische Banken hingegen eröffnen mehr Zweigstellen. 

Die Konsolidierung im deutschen Bankensektor hat sich 2017 fortgesetzt. Im Jahresverlauf sank die Gesamtzahl der Kreditinstitute um 65 auf 1.823. Dies entspricht einem Rückgang um 3,4 Prozent gegenüber minus 3,7 Prozent im Jahr 2016. Das zeigt eine aktuelle Statistik der Deutschen Bundesbank.

„Das herausfordernde Wettbewerbsumfeld und insbesondere das anhaltend niedrige Zinsniveau machen den Instituten zu schaffen und veranlassen sie zu deutlichen Kosteneinsparungen“, kommentierte Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling die Entwicklung. „Insbesondere für kleinere und mittlere Banken ist deshalb der Druck zum Zusammenschluss zu größeren Einheiten gestiegen.“

Insgesamt wurden 19 Zugänge sowie 84 Abgänge verzeichnet. Von den Abgängen waren allein 57 (2016: 52) auf Fusionen im genossenschaftlichen Sektor zurückzuführen. Die Zahl der Kreditbanken nahm 2017 um neun auf 390 Institute zu. Dabei entfielen drei Zugänge sowie sechs Abgänge auf die „Regional- und Wertpapierhandelsbanken und sonstigen Kreditbanken“, Ende 2017 gehörten 186 Institute dieser Gruppe an.

Die Zahl der „Zweigstellen ausländischer Banken und Wertpapierhandelsbanken“ erhöhte sich bei 16 Zugängen und nur vier Abgängen hingegen auf 200.

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